Ganz schön riskant – Die 10 gefährlichsten Handwerksberufe

Ganz schön riskant – Die 10 gefährlichsten Handwerksberufe

Wer vorwiegend nur mit dem Kopf und nicht dem Körper arbeiten muss, wird häufig auch mit einem langen Leben belohnt: eine überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung haben Physiker, Ärzte und Ingenieure. Für Gerüstbauer, Dachdecker oder Bergarbeiter sieht es hingegen düster aus. Handwerker sind aufgrund ihres Knochenjobs stets hohen Belastungen und Gefahren ausgesetzt. Welche Berufe ihnen jedoch das meiste abverlangen, stellen wir in diesem Artikel zu den 10 gefährlichsten Handwerksberufen genauer vor. Falls dein Job dabei ist: Hut ab!

Die Künstler und Allrounder unter den Handwerkern: Stuckateur, Maurer und Zimmermann

Stuckateure gelten als Künstler der Baubranche, sind aber gleichzeitig verantwortlich für wichtige Basisarbeit. Neben der Verputzung und Dämmung von Wänden sowie Anfertigung von angehängten Decken installieren sie oft auch Lüftungssysteme. Demnach schleppen Stuckateure schwer, arbeiten kopfüber, worunter Rücken, Nacken, Schultern und Arme leiden müssen. Genauso wie Maurer oder Zimmerer, sind sie aus Lärm und mechanischen Schwingungen ausgesetzt. Letztere leben ziemlich gefährlich: In diesen Berufsgruppen ist die Verletzungsgefahr hoch und es geschehen zum Teil die meisten aller meldepflichtigen Arbeitsunfälle.

Den Kunden zu Füßen liegend: Fliesenleger, Estrichleger und Pflasterer

Was für Fliesen- oder Estrichleger gilt, gilt ebenso für Pflasterer – auch diese Berufe zählen zu den gefährlichsten Handwerksberufen in Deutschland. Sie arbeiten täglich in einer gebückten Haltung oder auf den Knien. Das verlangt den Gelenken einiges ab, genauso wie das schwere Tragen von Fliesen oder Pflastersteinen. Gesundheitliche Einschränkungen sind hier früher oder später die Folge.

Mit Axt, Schlägel und Eisen: Holzfäller und Bergbauer

Wenn ein Baum fällt, dann begräbt dieser alles, was unter ihm ist. Wichtig ist also, dass man sich vorher schnell genug in Sicherheit bringt. Neben der schweren Ausrüstung, steilen Berge und bei schlechtem Wetter arbeiten Holzfäller mit scharfen Schneidegeräten, Äxten oder anderen gefährlichen Gegenständen und Maschinen. Wer mal daneben haut, kann sich schnell lebensgefährlich verletzen. Auch Bergbauer haben es nicht so einfach und arbeiten unter den schwierigsten Bedingungen. Einstürze, Probleme mit dem Aufzug, Überschwemmungen, aber auch Erkrankungen der Atemwege sind Gefahren, mit denen sie rechnen müssen. Wer in diesem Job die Sicherheitsvorschriften zu locker nimmt, kann das schnell bereuen.

Hoch, hoch hinaus: Gerüstbauer und Dachdecker

Diese beiden Berufsgruppen leben in luftiger Höhe besonders gefährlich. Dachdecker und Gerüstbauer arbeiten bei Wind und Wetter und Stolperfallen oder ein heftiger Windstoß können schnell dazu führen, dass sie das Gleichgewicht verlieren. Wer hoch oben arbeitet, kann auch tief fallen – ein einziger Fehltritt genügt und es kann einiges schief gehen. So kann man sich als Handwerker auch den Alltag zum Abenteuer machen. Ganz schön gefährlich.

Hier eine Übersicht über die 10 gefährlichsten Handwerksberufe  – diese Leute leben besonders riskant:

  1. Stuckateur
  2. Maurer
  3. Zimmermann
  4. Fliesenleger
  5. Estrichleger
  6. Pflasterer
  7. Holzfäller
  8. Bergbauer
  9. Gerüstbauer
  10. Dachdecker

 

Neben all den Gefahren und Risiken gibt es jedoch eine positive Nachricht: Die gefährlichsten Handwerksberufe werden immer ungefährlicher. Um die Handwerker zu entlasten, kommen immer mehr Maschinen zum Einsatz. Das bedeutet nicht, dass diese den Arbeiter ersetzen – sondern sie werden lediglich unterstützt oder entlastet. Und das ist wichtig. Berufsbilder befinden sich in einem kontinuierlichen Wandel und passen sich den Bedürfnissen und Innovationen der Branche an. Umso besser, dass dieser den einen oder anderen gefährlichen Job in dieser Liste sicherer macht.

Artikelbild-Quelle: Pexels

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