Social Media im Handwerk – Warum Betriebe ohne die Netzwerke ihre Existenz gefährden

Das Handwerk ist ein klassisches Offline-Geschäft. Kabel verlegen, Bäder sanieren oder ein Dach eindecken kann man nunmal nicht online. Genau deshalb ist es so wichtig, das Beste aus beiden Welten miteinander zu verbinden. Wer künftig die Möglichkeiten von Social Media im Handwerk nicht richtig nutzt und als Unternehmen in den Netzwerken nicht präsent ist, gefährdet die eigene Existenz.

Social Media in Zahlen

Das größte soziale Netzwerk ist Facebook und kommt auf insgesamt 18 Millionen wöchentlich aktive Mitglieder. Davon sind sogar 10 Millionen Nutzer täglich auf Facebook unterwegs. Bei Instagram, dem zweit-größten Netzwerk neben Facebook, sind es 14 Millionen wöchentlich und 11 Millionen täglich. Die Videoplattform YouTube kommt sogar auf 30 Millionen Nutzer pro Woche. Angesichts dieser Zahlen ist es also völlig verrückt, das Potential dieser Netzwerke für das eigene Business zu ignorieren oder zu unterschätzen.

Wofür man Social Media im Handwerk nutzen kann

Social Media-Netzwerke wie Facebook, Instagram, YouTube oder LinkedIn sind zunächst einmal dafür da, soziale Kontakte zu knüpfen und mit ihnen zu interagieren. Der Grundgedanke dabei: Man kommuniziert, tauscht sich aus, arbeitet zusammen, und gestaltet online ein Zusammenleben. Zusammengefasst geht es einfach um soziale Interaktion.

Als Unternehmer kann man diese Art von sozialer Interaktion für die verschiedensten Bereiche und Kommunikationsanlässe nutzen – so gilt Social Media im Handwerk ebenfalls als ein effektives Tool. Es geht grundsätzlich darum, dass man mit seinem Unternehmen auffindbar ist. Wir alle kennen es: zu den verschiedensten Fragestellungen geht der erste Griff zum Smartphone und es wird über Google, Facebook, Instagram etc. nach Antworten gesucht.

Wer nicht online ist, wird übersehen

Ist man online nicht existent, führt dies automatisch dazu, dass ein Unternehmen nicht gefunden wird und somit auch für den Suchenden nicht existiert. Und was gibt es schlimmeres für ein Unternehmen, als für die potenzielle Kundschaft nicht sichtbar zu sein? Offline ist uns das völlig klar. Niemand würde seinen Betrieb verstecken. Ganz im Gegenteil, es werden Firmenschilder angebracht, Fahnen aufgehängt und Fahrzeuge beklebt. Warum also nicht auch auf Facebook und Co.?

Mit Social Media im Handwerk Kunden, Mitarbeiter und Fans erreichen

Noch nie war es einfacher, auf sich aufmerksam zu machen. Ganz gleich, ob man neue Kunden gewinnen, mit bestehenden Kunden in Kontakt bleiben, oder neue Mitarbeiter gewinnen möchte — in sozialen Medien wird es Unternehmen ermöglicht. Um nicht abgehängt zu werden, ist es demnach wichtig dabei zu sein, um die eigene Botschaft zu verbreiten. Vor allem wird Betrieben mit einem selteneren Handwerksberuf geraten, die Vorteile der Netzwerke für sich nutzen.

Die sozialen Medien sind seit Jahren auf dem Vormarsch und mittlerweile ein absolut etabliertes Medium geworden. Es gilt nicht einmal mehr als besonders innovativ dabei zu sein, sondern der Einsatz von Social Media im Handwerk gehört ganz einfach dazu – wie auch vor 30 Jahren der Telefonbucheintrag und später die eigene Website. Wer das Projekt jetzt nicht angeht, wird den Vorsprung des Wettbewerbes vermutlich kaum noch aufholen können und die Existenz seines Unternehmens nachhaltig gefährden. Also, los geht’s!

Quellen: Kontor4, ARD/ZDF-Onlinestudie 2020

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Über den Autor

felix
Felix Sirotek – Felix ist hier auf Mega-Handwerk unser Fachmann für die Weiterentwicklung von Handwerksunternehmern. Er hat sich darauf spezialisiert, Handwerksbetriebe dabei zu unterstützen und zu beraten, wie sie Mitarbeiter gewinnen und binden können. Da passt es gut, dass er ohnehin Experte für die Betriebliche Altersversorgung (DVA) und Fachberater für Belegschaftsversorgung ist. Mit innovativen Strategien, digitalen Lösungen und Studien zur Arbeitgeber-Attrativität unterstützt er das Handwerk im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Schließich weiß Felix eines ganz genau: Handwerk ist MEGA!

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